Workshop: Geschichtsdarstellung in Videospielen.

Juli 8, 2008

[…] Der Workshop versteht sich als ein Forum, auf dem bisherige bzw.
laufende Aktivitäten im Bereich der geschichtswissenschaftlichen
Analyse von Computerspielen vorgestellt und diskutiert werden können. […] Neben vielen anderen wird auch die mögliche Fragestellung erwähnt „Wie sich mit Computerspielen Geschichte vermitteln lässt“. Ich bin auf jeden Fall gespannt und hoffe auf viele bloggende und twitternde Teilnehmer!

Themenvorschläge und Abstracts (max. 500 Wörter) können bis zum 31.07.2008 an die Organisatorin Frau Prof. Dr. Angela Schwarz gesendet werden.

Zur detaillierten Veranstaltungsbeschreibung auf hsozkult: „Wenn sich Kriegsgegner wieder mit „pestverseuchten Kühen“ bewerfen, oder: Computerspiele – Geschichte – Wissenschaft

Veranstalter: Prof. Dr. Angela Schwarz FB 1 Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Universität Siegen Adolf-Reichwein-Str. 2 57068 Siegen, Siegen
Datum, Ort: 04.12.2008-05.12.2008, Artur-Woll-Haus
Deadline: 31.07.2008

Website von Prof. Dr. Angela Schwarz


is „Living History“ dead?

Mai 6, 2008

Ungefähr vor einem Jahr hatte ich in meinem Post vom 18. März 2007 „Die Zukunft von MAKING HISTORY “ ein neues Projekt vom Entwicklerstudio Muzzy Lane angekündigt. Leider ist inzwischen der damals zitierte Artikel nicht mehr verfügbar und auf der Website www.muzzylane.com ist vom Projekt Living History auch nichts mehr zu finden. Muzzy Lane ist durch das Spiel „Making History“ bekannt geworden. Über das ich hier schon mehrere Post gemacht habe und dafür eine eigene Kategorie eingerichtet habe.

Schade, denn in der LIVING HISTORY! Spielreihe sollte:

[…] historisches Leben in der “first-person” Perspektive simuliert werden. Der Spieler sollte durch die Augen eines “Normalbürgers” vergangene Epochen (vom Antiken Griechenland bis ins 19. Jahrhundert) erleben können.

Ich glaube ich frage da mal nach…


Uni Hamburg in Second Life, aber wo sind die Studenten

April 29, 2008

Heute wurde um 18:00 Uhr wurde laut Pressemitteilung im Hauptgebäude an der Edmund-Siemers Allee in Hamburg das Pendant der Universität Hamburg in Secondlife für Besucher mit einem Vortrag und einer virtuellen Studentenparty eröffnet.

Bei meinem Besuch um 21:14 Uhr habe ich leider nichts mehr von der Party mitbekommen. Dabei ist es doch ungeschriebenes Partygesetzt das die „Coolen“ immer ein bischen zu spät kommen. Nicht einen einzigen virtuellen Bierbecher habe ich ausfindig machen können.
Aber warscheinlich liegt es an meinen noch cooleren Kommilitonen, die noch später als ich eintreffen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass das Hauptgebäude derzeit das Schmuckstück auf dem virtuellen Campus Hamburg ist.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass bei der Studentenschaft nicht viel davon angekommen ist, obwohl auf http://www.uni-hamburg.de an prominenter Stelle geteasert wurde.
Einer Pressemitteilung würde aber auch eine SL-URL nicht schaden. So könnte man ganz komfortabel in die virtuelle Uni wechseln.

http://slurl.com/secondlife/University%20of%20Hamburg/119/188/31

Interessant wäre es auch mal zu erfahren viele aktive Secondlife-User an der Uni Hamburg studieren. Ich habe heute in der aktuellen Ausgabe der Gamestar von weltweit ca. 91.000 aktiven Usern gelesen. Das klingt leider nicht gerade nach vielen Hamburger Studenten… Da sollte man mal eine kleine Umfrage starten…

An dieser Stelle möchte ich alle Hamburger Studenten auf den Workshop „Second Life – Erste Gehversuche“ hinweisen, den wir am *mms anbieten.

Aus der Workshopbeschreibung:
„Was ist dran an Second Life? Und was ist drin? Der Workshop möchte eine Begleitung bei den ersten Schritten in Second Life bieten. Auch Gelegenheitsnutzer des Internets sollen die Möglichkeit eines Einblickes in eine virtuelle Welt bekommen. Mit Hilfe eigener Erfahrungen soll abschätzbar werden, was im virtuellen Raum für Potenziale liegen oder was bei der Übertragung aus der „ersten Welt“ möglicherweise verloren geht. Da das Registrieren und Avatar kreiren schon einige Zeit in Anspruch nimmt wird es in diesem Semster nur um erste Schritte in Second Life gehen. Ziel des Workshops soll es sein, mögliche technische Probleme und erste Berührungsängste zu überbrücken um sich mit den Inhalten kritisch auseinandersetzen zu können.“


Fünftklässler entwickeln Computerspiel

Dezember 17, 2007

Giancarlos Alvarado schreibt in dem Artikel Making Video Games … With Fifth Graders“ vom 12. Juni 2007 auf gamecareerguide.com über sein Projekt, in dem er mit Schülern der fünften Klasse ein Computerspiel gestaltete. Seinen Ursprung hatte das Projekt 2003 in einem „after school program“ als Alvarado Schüler nachmittags kreativ beschäfigen wollte. Dabei kam ihm der Gedanke einen „video game club“ in der Schule einzurichten. Dort sollten Schüler die Möglichkeit erhalten ein Jahr lang an einem eigenem Computerspiel zu arbeiten. Nachdem Alvarado sein Studium abgeschlossen hat, arbeitet er nun als Lehrer und setzt nun Computerspieldesign gezielt im fächerübergreifenden Unterricht ein. Unter anderem verwendet dafür er die Fächer Sozialwissenschaften und Erdkunde. Mit den Unterrichtsprojekt möchte er unter anderem die Lese- und Schreibkompetenzen, Analytisches Denken, Problemlösekompetenz und Teamfähigkeit seiner Schüler fördern. Die Schüler benutzen die Software RPG Maker XP. Mit ihrem Spiel „Earthquake Terror: After Shock“ hat sich seine Klasse für die Independent Games Festival Student Competition 2008 beworben. Das Independent Games Festival findet seit 1999 jährlich im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco statt. Es zeichnet innovative Spiele aus, die von unabhängigen Spieleentwicklern oder Schülern und Studenten entwickelt wurden.Aus dem Wikipedia-Artikel über RPG Maker:

Der RPG-Maker XP (wird auch bezeichnet als RMXP) ist die momentan aktuelle Version des PC RPG Makers von Enterbrain. […] Der RPG Maker ist ein Programm, das der Erstellung von Computer-Rollenspielen dient. Die meisten Versionen beinhalten einen auf Tilesets (vor RPG Maker XP Chipsets genannt) basierenden Map Editor, eine vereinfachte Skriptsprache zum skripten von Ereignissen und einen Kampfeditor. Alle Versionen beinhalten vorgefertigte Tilesets, Charaktergrafiken sowie die Möglichkeit eigene Grafiken hinzuzufügen.

RPG MAKER XP TUTORIAL PART 1 auf youtube.com

mehr:


Civilization IV und Caesar IV im Geschichtsunterricht

Dezember 16, 2007

Durch die Artikel „Civilization Mods for Teaching History“ vom 05. Dezember  und “
Teaching Ancient Roman History with Civilization IV“ vom 08. Dezember edugamesblog.wordpress.com bin auf den Blog von Shawn Graham gestossen. Graham schreibt in seinem Blog Electric Archaeology: Digital Media for Learning and Research unter anderem auch über die Verwendung von Computerspielen (z.B. Civilization IV, Caesar IV und Roma Victor) im Geschichtsunterricht. Graham ist Archäologe und Dozent für Geschichte und beteiligt sich an dem „Simulating History-Project“ der Brock University. Im Rahmen des Projektes soll das Potential von Serious Games für den Geschichtsunterricht erforscht werden.

In dem Artikel „Vespasian, Civ IV, and Intro to Roman Culture“ vom 12. Mai 2007 auf planetcivilization.gamespy.com beschreibt Graham die Probleme bei seinem Einsatz von Civilization im universitären Geschichtsunterricht. Er hatte vor, den Studenten die Möglichkeit zu bieten, anstatt einen Essays zum Semesterende zu schreiben, ein Szenario in Civilization zu spielen. Kaum einer der Studenten endschied für diese neuartige Prüfungsvariante. Graham vermutet, dass seine Studenten zwar wissen wie man einen guten Essay schreibt, doch keiner von Ihnen sich vorstellen konnte, wie eine Prüfung in einem Computerspiel absolvieren oder wie man eine „gute“ Note erhalten könne.


Serious-Games-Lab

Dezember 16, 2007

via: „NY school opens lab for serious games“ vom 13. Dezember 2007 auf boston.com

An der New Yorker Parsons Design School wird eine Forschungseinrichtung für Serious Games eröffnet. Die Direktorin Colleen Macklin hofft das Serious-Games-Genre so weiterzuverbreiten „Our goal is really to create intersections between game design, social issues and learning„. Als Partner konnte neben Microsoft und think.MTV.com auch Games for Change gewonnen werden. Die Studenten sollen so die Möglichkeit erhalten, Spiele wie „Ayiti: The Cost of Life“ zu produzieren oder auch die Themen von Filme wie „Fast Food Nation“ oder „Eine unbequeme Wahrheit“ als Serious Game umzusetzen.

mehr:


New Yorker Schule unterrichtet gezielt mit Spielen

Dezember 16, 2007

via „Noah Falstein …“ vom 6. August 2007 auf thefutureoflearning.wordpress.com

Im Herbst 2009 soll in New York die erste „Games-School“ eröffenet werden. An der öffentlichen Schule sollen von der 6. bis zur 12. Klasse  „game design“ und „game-inspired methods“ gezielt angewendendet werden um den Schülern Fähigkeiten für das 21. Jahrhundert zu vermitteln.

Das Konzept hierfür stammt vom Gamelab Institute of Play in Zusammenarbeit mit New Visions for Public Schools.

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