is „Living History“ dead?

Mai 6, 2008

Ungefähr vor einem Jahr hatte ich in meinem Post vom 18. März 2007 „Die Zukunft von MAKING HISTORY “ ein neues Projekt vom Entwicklerstudio Muzzy Lane angekündigt. Leider ist inzwischen der damals zitierte Artikel nicht mehr verfügbar und auf der Website www.muzzylane.com ist vom Projekt Living History auch nichts mehr zu finden. Muzzy Lane ist durch das Spiel „Making History“ bekannt geworden. Über das ich hier schon mehrere Post gemacht habe und dafür eine eigene Kategorie eingerichtet habe.

Schade, denn in der LIVING HISTORY! Spielreihe sollte:

[…] historisches Leben in der “first-person” Perspektive simuliert werden. Der Spieler sollte durch die Augen eines “Normalbürgers” vergangene Epochen (vom Antiken Griechenland bis ins 19. Jahrhundert) erleben können.

Ich glaube ich frage da mal nach…

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Die Zukunft von MAKING HISTORY

März 18, 2007

Auf der Websiste von Muzzy Lane Software (Entwickler von „MAKING HISTORY: The Calm & the Storm) ist zu lesen, dass eine neues Content-Pack die Zeit von 1750 bis 1870 behandeln wird. Dabei soll die Geschichte Nordamerikas thematisiert werden. Im speziellen: Der Sezessionskrieg, die Westexpansion und der zweite Kontinentalkongress

Desweiteren wird neben den neuen Inhalten für MAKING HISTORY auch ein neues Projekt angekündigt: LIVING HISTORY! Im Rahmen einer ganzen Spielreihe soll historisches Leben in der „first-person“ Perspektive simuliert werden. Der Spieler soll durch die Augen eines „Normalbürgers“ vergangene Epochen (vom Antiken Griechenland bis ins 19. Jahrhundert) erleben können.


MAKING HISTORY 2.0

März 17, 2007

MAKING HISTORY ist jetzt in der Version 2.0 erhältlich.

Die Einzellizenz für Lehrer beträgt 84,95 $. Eine Lehrerlizenz inklusive 15 Schülerlizenzen erhält man für 495,99 $ (Downloadversion) oder 588,99$ (CD-ROM).

  • Einfacher Einstieg durch ein In-Game-Tutorial
  • Mehr Spielspas, durch neues User Interface und besser KI (Künzliche Intelligenz)
  • Flexible Spieldauer für einen besseren Unterrichtseinsatz
  • Neue Szenarios (die auch in US-Lehrplänen behandelt werden): Die Schlacht um England, Pearl Harbor und D-Day
  • Eine Demoversion gibt es hier:

  • Mirror bei gamershell.com Demo: MAKING HISTORY -The Calm and the Storm (218.35 Mb)
  • Mirror bei 3dgamers.com Demo: MAKING HISTORY -The Calm and the Storm (218.35 Mb)

  • Harvard-Professor beschäftigt sich mit dem Spiel “making history” (Teil 2)

    Januar 14, 2007

    Niall Ferguson beschreibt in dem Artikel “How to Win a War” zunächst seine Ablehnung gegenüber den derzeitigen Liblingsspielen seiner beiden Söhne (7 und 12 Jahre), Medal of Honor: Allied Assauld, Call of Duty sowie Soldiers: Heros of the World War II, obwohl er eigentlich der Meinung ist, dass Computerspiele noch eine revolutionäre Rolle im Geschichtsunterricht einnehmen werden und gerade eine Thematisierung des zweiten Weltkrieges in Hinblick auf derzeitige globale Konflikte von besonderer Bedeutung sein könnte.
    Aber die genannten Spiele wie auch andere First-Person-Shooter sind seiner Meinung nach „unhistorisch“ vielmehr orientiere sich das Gameplay mehr an militärischen Training unserer Zeit als den damaligen historischen Gegebenheiten. Außerdem seien für einen Historiker die individuellen Erfahrungen eines Soladaten auf dem Schlachtfeld eben nur einer unter vielen beachtenswerten Aspekten. Vor allem die Strategische Komponente des Konfliktes sei interessant. So zum Beispiel die ungenutzten Möglichkeiten der damaligen Akteure. Denn Ferguson interessiert sich für Fragen wie „Was wäre wenn der D-Day gescheitert wäre?“ (vgl. Ferguson: Virtual History: Alternatives and Counterfactuals, 1997).

    Auch Strategiespiele wie Civilisation und Empire Earth helfen laut Ferguson in Hinblick auf solche Fragestellung dem Historiker nur wenig weiter, denn sie zeichnen eher eine „grobe Karikatur“ des historischen Prozesses. Der Spieler lerne hier vielmehr allgemeine Weisheiten, wie etwa vor einem anstehenden Kriegsbeginn die ökonomischen Fähigkeiten der kontrollierten Nation zu stärken. Dies ist laut Ferguson nichts spezifisch historisches und die historischen Spielfiguren könnten ebenso durch „Hobbits“ ersetzt werden. Im Gegensatz dazu ist Ferguson von dem Spiel making history begeistert. Er ist erstaunt über den Detailgrad, das Gameplay und die Spielbalance. Von besonderer Bedeutung ist für ihn auch die starke diplomatische Komponente des Spiels.

    Ferguson startet einen Selbstversuch und testet einige Theorien und ausgeschlage Möglichkeiten.
    So versucht er nun im Gegensatz zur britischen Appeasement-Politik Deutschland bereits 1938 militärisch in die Schranken zu weisen und scheitert am Ende kläglich mit einer Besatzung Englands durch die Wehrmacht. Als nächstes wechselt Ferguson die Fronten und versucht nun auf der Seite Deutschlands einen Zwei-Fronten-Krieg zu vermeiden, verzichtet allerdings auch auf einen Pakt mit den Soviets und versucht Polen im Alleingang zu erobern und scheitert abermals. Ferguson vertritt die Meinung, dass sich das Spiel hervoragend für einen Unterrichtseinsatz eignet.

    Ferguson erwähnt auch den Gedanlen in Zukunft ein „game-based“-Seminar am historischen Seminar in Harvard anzubieten, nachdem ihm von einer hitzigen studentischen Diskussion über die historisch-didaktischen Möglichkeiten des Spiels Axis & Allies zu Ohren gekommen ist. Außerdem berichtet er, dass der Hersteller Muzzy Lane bereits weitere Szenarios plane, wie z.B. den Amerikanischen Bürgerkrieg, den Kalten Krieg oder den derzeitigen Krieg im Irak.

    Vergleiche dazu auch meine Posts:


    Harvard-Professor beschäftigt sich mit dem Spiel „making history“ (Teil 1)

    Januar 14, 2007

    Der Professor für Geschichte in Harvard Niall Ferguson schreibt in dem Artikel „How to Win a War“ im „New York Magazine“ unter anderem über das Spiel „making history“ und geht dabei der Frage nach,
    ob eine extrem detailierte Simulation des Zweiten Weltkrieges uns etwas über die globalen strategischen Probleme des 21. Jahrhunderts lehren kann.

    Ferguson hat zum Beispiel das Werk „Virtual History: Alternatives and Counterfactuals (London: Macmillan, 1997)“ veröffentlicht.

    Vergleiche dazu auch meine Posts:


    Das Computerspiel „making history“ wird im Geschichtsunterricht getestet

    Januar 13, 2007

    David McDivitt, ein Geschichtslehrer an der Oak Hill High School berichtet in seinem blog von seinem Unterrichsteinsatz des Spiels „making history“ in seiner Blogkategorie „using making history in class„.

    Über seinen Unterrichtsversuch berichtet er auch bei seriousgamessource.com [zum Artikel: „Do Gamers Score Better in School?„]

    Einen weiteren Bericht über den Unterrichtseinsatz von McDivitt gibt bei thejournal.com

    Vergleiche dazu auch meinen Post „making history – WWII Strategiespiel für den Geschichtsunterricht


    making history – WWII Strategiespiel für den Geschichtsunterricht

    Januar 13, 2007

    Das Spiel „making history- the calm and the storm“ ist ein Strategiespiel für den Geschichtsunterricht, das den zweiten Weltkrieg thematisiert.
    Für Lehrer gibt es Unterrichtsmaterial zu dem Spiel (Handouts, Karten, Literaturhinweise.) sowieHinweise zur Unterrichtsgestaltung.
    zur Website für Lehrer, die das Spiel einsetzen wollen

    vergleiche auch meine Posts:

  • Harvard-Professor beschäftigt sich mit dem Spiel “making history” (Teil 2)
  • MAKING HISTORY 2.0
  • Die Zukunft von MAKING HISTORY