Fünftklässler entwickeln Computerspiel

Dezember 17, 2007

Giancarlos Alvarado schreibt in dem Artikel Making Video Games … With Fifth Graders“ vom 12. Juni 2007 auf gamecareerguide.com über sein Projekt, in dem er mit Schülern der fünften Klasse ein Computerspiel gestaltete. Seinen Ursprung hatte das Projekt 2003 in einem „after school program“ als Alvarado Schüler nachmittags kreativ beschäfigen wollte. Dabei kam ihm der Gedanke einen „video game club“ in der Schule einzurichten. Dort sollten Schüler die Möglichkeit erhalten ein Jahr lang an einem eigenem Computerspiel zu arbeiten. Nachdem Alvarado sein Studium abgeschlossen hat, arbeitet er nun als Lehrer und setzt nun Computerspieldesign gezielt im fächerübergreifenden Unterricht ein. Unter anderem verwendet dafür er die Fächer Sozialwissenschaften und Erdkunde. Mit den Unterrichtsprojekt möchte er unter anderem die Lese- und Schreibkompetenzen, Analytisches Denken, Problemlösekompetenz und Teamfähigkeit seiner Schüler fördern. Die Schüler benutzen die Software RPG Maker XP. Mit ihrem Spiel „Earthquake Terror: After Shock“ hat sich seine Klasse für die Independent Games Festival Student Competition 2008 beworben. Das Independent Games Festival findet seit 1999 jährlich im Rahmen der Game Developers Conference in San Francisco statt. Es zeichnet innovative Spiele aus, die von unabhängigen Spieleentwicklern oder Schülern und Studenten entwickelt wurden.Aus dem Wikipedia-Artikel über RPG Maker:

Der RPG-Maker XP (wird auch bezeichnet als RMXP) ist die momentan aktuelle Version des PC RPG Makers von Enterbrain. […] Der RPG Maker ist ein Programm, das der Erstellung von Computer-Rollenspielen dient. Die meisten Versionen beinhalten einen auf Tilesets (vor RPG Maker XP Chipsets genannt) basierenden Map Editor, eine vereinfachte Skriptsprache zum skripten von Ereignissen und einen Kampfeditor. Alle Versionen beinhalten vorgefertigte Tilesets, Charaktergrafiken sowie die Möglichkeit eigene Grafiken hinzuzufügen.

RPG MAKER XP TUTORIAL PART 1 auf youtube.com

mehr:


Virtuelle Welten für Lehrer und Schüler

Dezember 16, 2007

via „Make Your Own Online Educational World with VastPark“ auf edugamesblog.wordpress.com

Second Life, Mission Maker, und Thinking Worlds bekommen Konkurrenz: Mit dem Slogan „The ning of of virtual worlds“ wird für VastPark geworben. User erhalten mit VastPark die Möglichkeit eigene Virtuelle Welten zu erstellen und miteinander zu teilen. Das dafür notwendige Creator tool soll kostenlos heruntergeladen werden könnnen.

Derzeit befindet sich die Plattform noch in einem geschlossenem BETA-Test. Allerdings soll noch vor Weihnachten das Creater tool in einem offenen BETA-Test zur Verfügung stehen.

Neben den Social-Network-Plattform Engage.com, Friendster, hi5, Hyves, imeem, LinkedIn, MySpace, Ning, Oracle, orkut, Plaxo, Salesforce.com, Six Apart, Tianji, Viadeo, und XING will sich auch VastPark an Googles und Open Social Initiative beteiligen. Profildaten, Beziehungen zu anderen Anwendern sowie Aktivitäten der Nutzer sollen so zwischen den unterschiedlichen Plattformen ausgetauscht werden können.

So besteht auch für Bildungsinstutionen wie Universitäten und Schulen die Möglichkeit eigene Virtuelle Welten gestalten können und dabei Inhalte und Daten anderer Social-Networks zurückgreifen können.

Zum Thema Web 3.0 habe ich den Artikel „Bewegungsfreiheit zwischen virtuellen Welten“ vom 30. November 2007 auf heise.de gefunden:

Das Ziel ist ein 3D-Internet, das auf gemeinsamen Standards aufbaut. Obwohl es bis dahin noch zahlreiche Fragen zu lösen gibt, ist eine Grundvoraussetzung eines solchen 3D-Internet doch glasklar: Die Nutzer müssen sich frei von einer Welt zur nächsten bewegen können, ähnlich wie man dies heute zwischen Websites tut. […] Wer sich beispielsweise in der virtuellen Version der MTV-Sendung „Pimp My Ride“ ein eigenes Fahrzeug gebaut hat, sollte es auch in der Linden Lab-Welt „Second Life“ vorführen können. Damit das funktioniert, muss der darunter liegende Code in beiden Welten arbeiten.

weitere Virtual World Generators:

mehr zu Open Social:

Eine Überblickskarte der Virtuellen Welten gibt es in dem Artikel „Virtual Universes Landscape“ vom 4. Oktober 2007 auf fredcavazza.net:
virtualuniverseslandscape.jpg


Hochschule Darmstadt lizenziert CryEngine 2

November 19, 2007

Durch eine kurze Newsmeldung mit dem Titel „Hochschule Darmstadt lizenziert CryEngine 2“ vom 19. November 2007 auf pcgames.de

Das Abkommen mit dem Entwicklerstudio Crytek umfasst neben der Engine allerdings auch Vorträge über Animationen, Engine Technologie, Spielkonzepte und -design. Die Reden sollen von den Crysis-Entwickler gehalten werden. Dadurch arbeiten die Studenten mit einer State-of-the-Art-Engine und können ihre Ideen mithilfe des Development-Packs umsetzen.

Dem ausführlicherem Newsbeitrag „h_da und Computerspielentwickler Crytek kooperieren„auf der Website der Hochschule Darmstadt war außerdem folgendes zu entnehmen:

[…]Initiatoren der Kooperation sind an der Hochschule Darmstadt Prof. Tilmann Kohlhaase (Fachgebiet Animation and Game Production) und der Lehrbeauftragte Will Weber. Kohlhaase: „Die Idee der Zusammenarbeit mit Crytek ist, den Studierenden nicht nur eines der leistungsfähigsten aktuellen Game-Entwicklerwerkzeuge an die Hand zu geben, sondern sie gleichzeitig zu unterstützen, Konzepte für innovative Spielideen zu entwickeln und umzusetzen.“ […]

Die Meldung auf englisch gibt es unter dem Titel „Hochschule Darmstadt get CryENGINE® 2„auf der Website von crytek

CryEngine 2 shown at GDC 07–Level Editor Demonstration 1/2 auf youtube.com

CryEngine 2 shown at GDC 07–Level Editor Demonstration 2/2 auf youtube.com

weitere Links:


Duke Nukem 9/11 – War on Modding

September 1, 2007

Wer die Seite „about histucation“ gelesen hat, wird festgestellt haben, dass ich mich seit 1996 kreativ mit dem Medium Computerspiel beschäftige. Damals habe ich ein Mod zu dem Spiel “Duke Nukem 3D” mit der mitgelieferten “Build-Engine” gebastelt. Mehr als 10 Jahre später ist die Engine von Duke Nukem 3D Teil in einem Modding-Battle. Anscheinend wurde auf Basis der „Build-Engine“ zunächst Quest for Saddam und nun Quest for Bush produziert.

Nach einem Blick in das Spiel (download-link siehe unten) vermute ich dass das Spiel auf dem von der Duke-Community entwickeltem Highres-Pack (HRP) basiert, den es werden „hochauflösende“ Texturen sowie dreidimensionale Modelle anstelle der ursprünglichen 2D-Sprites geboten. In Zeiten von Second Life muss ich zugeben, dass die damalige Grafik gar nicht so schlecht war…

Quest for Bush:

„Quest for Bush“ ist weder neu noch besonders originell – genau genommen ist es nichts weiter als eine umkopierte und mit neuen Tapeten versehene Version von „Quest for Saddam“, das wiederum ursprünglich „Quest for Al-Qa’eda“ hieß. Beides waren schlichte Versuche eines jungen Amerikaners namens Jesse Petrilla, die US-amerikanische Wut nach dem 11. September 2001 in eine spielbare Form zu gießen. Das Internetmagazin „Salon.com“ interviewte den damals 19-jährigen Petrilla schon im Jahr 2002. Die simplen 3-D-Ballereien, verriet er damals, basieren auf der Technik eines noch älteren Shooters: „Duke Nukem 3D“ kam im Jahr 1996 auf den Markt

Aus dem Artikel: PROPAGANDA-SHOOTER – Ballern für Bin Laden vom 16. September 2006 auf spiegel.de

Als Produzent von Quest for Bush wird die „Global Islamic Media Front“ (GIMF) genannt. Die Autoren von „Quest for Bush“ machten sich nicht einmal die Mühe, den Namen der Systemdatei zu ändern, wie der Screenshot auf spiegel.de zeigt

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